-
Login-Falle im Internet ermöglicht Strafverfolgung ohne Massenüberwachung Die Login-Falle ist ein von D64 entwickeltes Verfahren, das es Strafverfolgungsbehörden ermöglichen soll, mittels standardisierter Schnittstellen Ermittlungsverfahren gegen Straftäter:innen einzuleiten. Nutzer:innen können potenzielle Straftaten direkt auf der genutzten Plattform melden. Diese Meldung wird von Strafverfolgungsbehörden überprüft. Bei einem Anfangsverdacht für eine Straftat wird nach richterlicher Anordnung beim nächsten Login automatisiert die IP-Adresse der/des möglichen Straftäter:in an die Behörden übermittelt und über einen Datenabgleich ihre/seine Stammdaten (Name, Adresse) ermittelt. Weitere Informationen finden sich in der ausführlichen Präsentation zur Login-Falle. Damit können potentielle Täter bei einem genügenden Anfangsverdacht identifiziert werden, ohne dass es eine Massenüberwachung durch [[Vorratsdatenspeicherung]]…
-
Drei Viertel der Schweizer Bevölkerung zweifeln, dass der Staat KI angemessen reguliert (Digitalbarometer 2024) Die Grundstimmung der Bevölkerung in Bezug auf Anwendungen, die auf [[Netzpolitik/Künstliche Intelligenz|Künstlicher Intelligenz]] beruhen, ist ambivalent: Nahezu gleich viele Personen geben hier eine positive (35 %) bzw. negative (34 %) Haltung an. Dabei gilt: Je höher die Bildung, desto positiver die Einstellung zu KI. Chancen durch KI-Technologien sieht die Bevölkerung in der Ökologie, im Klimaschutz und im betriebswirtschaftlichen Bereich. Sorgen dominieren da, wo es um den Einfluss von KI auf unser soziales, gesellschaftliches und politisches Gefüge geht. Der Anteil der Bevölkerung, der dem Staat nicht zutraut,…
-
Haas, Hein de. Migration. 22 populäre Mythen und was wirklich hinter ihnen steckt. Übersetzt von Jürgen Neubauer. 1. Auflage. Frankfurt am Main: FISCHER E-Books, 2023. title: **Inhaltsverzeichnis** style: nestedList # TOC style (nestedList|inlineFirstLevel) minLevel: 0 # Include headings from the specified level maxLevel: 0 # Include headings up to the specified level includeLinks: true # Make headings clickable debugInConsole: false # Print debug info in Obsidian console Text: [[Migration 22 populäre Mythen und was wirklich hinter ihnen steckt.pdf]] Mythen der Migration Mythos 1: Die Migration bricht alle Rekorde Die verbreitete Vorstellung ist, dass die Welt in einer Massenmigrations-Krise sei, verursacht…
-
Ruanda Abkommen mit Grossbritannien Das Ruanda Transitabkommen des früheren britischen Premiers Rishi Sunak wollte illegal eingereiste Asylsuchende nach Ruanda abschieben, wo deren Asylgesuche behandelt worden wären und im Falle einer Schutzbedarfs auch Asyl gewährt worden wäre. Kritik: Menschenrechtliche Bedenken. Und immense Kosten von über 1.8 Mio. Franken pro Jahr und Flüchtling Das Abkommen wurde nicht nur aus menschenrechtlicher Sicht kritisiert, es war auch extrem teuer und hätte für die ersten 300 Flüchtlinge umgerechnet jährlich über 1.8 Millionen Franken gekostet.[^1] Stopp des Programms durch neuen Premier Keir Starmer Letztlich wurde aber kein einziger Flüchtling nach Ruanda ausgeschafft. Der neu gewählte Labour-Premier…
